BOL: Elfmeter für die "Spieli"

Foto: Archiv   Am kommenden Samstag um 15 Uhr fällt schon eine (Vor-)Entscheidung in der BOL Mittelfranken. Die Spieli hat die Chance sich die Meisterschaft in Nürnberg zu sichern.

                        SGV-Ausrutscher beim 2:2 gegen den Club III.

Der 2-Punkteverlust der SGV1883 war das Gesprächsthema in der BOL-Mittelfranken am letzten Wochenende. Am Ende konnte man mit einer direkt verwandelten Ecke in der 89. Minute über diesen Punkt noch froh sein. Die Spieli erledigte ihre Hausaufgaben beim 8:0 gegen den akut abstiegsgefährdeten Post SV Nürnberg mit bravour.

SpVgg. Erlangen - Post SV Nürnberg   8:0 (1:0)

8:0 Heimsieg über den Post SV Nürnberg. Re-Start geglückt!

Am Samstag war es endlich soweit! Gut 10 Monate nach dem letzten Liga Spiel pfiff Sebastian Kupfer pünktlich um 17:00 Uhr die Begegnung gegen den Post SV Nürnberg an.

Auf dem Papier war vor dem Spiel schon klar, wer der Favorit ist. Schließlich spielte ein Aufstiegskanditat gegen einen möglichen Abstiegskanditaten.

Bereits nach drei gespielten Minuten hatte die Spieli die Möglichkeit mit 1:0 in Führung zu gehen. Nach einem schönen Angriff war Daniela Dahlke freigespielt und versuchte aus kurzer Distanz die Führung zu erzielen. Jedoch scheiterte sie an der stark reagierenden Torfrau der Postlerinnen.

Die Gäste aus Nürnberg versuchten durch geschicktes Verteidigen immer wieder in Kontersituationen zu kommen. Jedoch stand die Erlanger Hintermannschaft souverän und ließ kaum was anbrennen.

Auf der Gegenseite hatte die Abwehrreihe deutlich mehr zu tun. Immer wieder lief die Spielvereinigung an und versuchte ihr Glück. Im letzten Drittel fehlte es dann aber immer wieder an der Genauigkeit oder es wurden zu einfache Fehler gemacht, so dass es keine Gefahr für das Tor gab. Zwar hatte die Heimelf klare Abschlussmöglichkeiten durch Christina Maier, Amelie Striegel und erneut Daniela Dahlke, aber die Gäste konnten noch nicht überwunden werden.

Mitte der ersten Halbzeit wurde es dann für den Gast sogar etwas einfacher das Spielgeschehen abseits des eigenes Tores zu halten. Zu wenig Bewegung und schlampige Abspiele prägten das Spiel der Erlangerinnen.

Nachdem die Schwächephase überstanden wurde, gelang dann Daniela Dahlke auch das verdiente 1:0. Nach einem schönen Angriff über Stephanie Reinhardt landete der Ball genau in den Füßen von Dahlke. Diese ließ sich nicht lange bitten und vollendete zum 1:0.

Kurz vor dem Seitenwechsel konnte dann Christina Maier mit einem Doppelpack auf 3:0 erhöhen. Erst konnte sie mit Amelie Striegel den Ball erobern und dann die herauslaufende Torfrau umkurven, ehe sie beim 3:0 nach einer Ecke am zweiten Pfosten den Ball einschieben konnte.

„Die erste Hälfte war Licht und Schatten für uns. Anfangs konnten wir viel mit dem Ballbesitz anfangen. Jedoch haben wir uns irgendwann eine „Pause“ gegönnt und die Bewegung war nicht mehr vorhanden. Durch technische Fehler und einfach Ballverluste mussten wir deutlich mehr ins Spiel investieren. Das wäre defintiv vermeidbar gewesen“, so Trainer Kevin Schmidt nach dem Spiel.

Nach dem Seitenwechsel wollte die Heimelf das Spiel in den Angriff deutlich schneller über die Bühne bringen als phasenweise im ersten Abschnitt. Jedoch machte man zunächst im Aufbauspiel einen Patzer, so dass die Gäste aus Nürnberg die erste Möglichkeit hatten. Franziska Langner im Tor der Erlangerinnen konnte den Ball aber mit einer schönen Parade noch aus dem Winkel fischen.

Auf der anderen Seite nutzte Helen Dotzauer dann aber einen schönen Angriff zum 4:0. Und auch hier waren es keine 180 Sekunden später, als durch ein Eigentor das 5:0 fiel.

Deutlich befreiter, zielstrebiger und mutiger wurde nach vorne gespielt als noch im ersten Spielabschnitt.

Die Abschlüsse häuften sich und es ging nur in Richtung Tor der Gäste aus Nürnberg. Helen Dotzauer gelang dann in der 66. Spielminute das 6:0.

Die Postlerinnen gaben sich zu keiner Zeit im Spiel auf und versuchten auch immer wieder ihre Abschlüsse zu generieren. Einer dieser Abschlüsse klatsche kurze Zeit später an den Pfosten und verhinderte den Anschlusstreffer. Und nach einem erneuten individuellen Fehler machte es wieder „Patsch“ und der rechte Pfosten rettete für die Spieli: „Das dürfen wir uns einfach nicht erlauben. Wir lassen eigentlich keine herausgespielte Chance zu, machen aber drei dumme individuelle Fehler. Wir hatten da echt Glück, dass wir keinen Gegentreffer bekommen“, so Schmidt.

In der Schlussphase des Spiels folgten dann noch zwei weitere Treffer der Heimelf. Erst konnte Stephanie Reinhardt einen Alleingang mit links zum 7:0 verwandeln ehe Veronika Papon dann vom Punkt den Strafstoß zum 8:0 verwandeln konnte. Das war dann auch der Endstand und somit ein geglücktes Re-Start!

weitere Infos zum Spiel unter bfv.de extern!

1. FC Nürnberg III. - SGV Nürnberg-Fürth 1883  2:2  (0:1)

Heimmannschaft verkaufte sich teuer

In der 1. Halbzeit schien alles nach Plan zu verlaufen. Die SGV1883 ging durch Neuzugang Frederike Unruh mit 1:0 in Führung (9.). Nun versäumte es der Tabellenzweite den Sack zuzumachen und legte nicht nach.

Das Spiel befand sich nicht auf BOL-Niveau. Mit dieser eher durschnittlichen Leistung gingen beide Teams, auf fragwürdigen Geläuf, in die Pause (aber nicht in die Kabinen, die wegen Corona leider nicht zur Verfügung standen).

In der zweiten Spielhälfte roch die dritte Garnitur des Clubs seine Chance und hielt clever dagegen. Zwei Unachtsamkeiten im Mittelfeld sorgten für die Gegentore von Kiara Fleischmann (72.) und Klara Taleb (77.). Respekt vor der Teamleistung der Gastgeberinnen.

Die Gäste versuchten nun alles, um wenigsten einen Punkt zu retten. Gute Tormöglichkeiten wurden leichtfertig vergeben. Erst in der 89. Minute konnte Ex-Cluberin Vera Herrmann, mit einem direkt verwandelten Eckstoss, den Punkt für ihre neuen Farben retten.

Nun kommt es am kommenden Wo.-Ende zum Vergleich gegen den souveränen Tabellenführer aus Erlangen. Beide Teams würden sich über regen Zuschauerzuspruch sehr freuen.

weitere Infos zum Spiel unter bfv.de extern!

TSV Brodswinden - SV Segringen   0:3  (0:2)

Gelungener Restart für den SV Segringen / Fotos: HanniSVS


 
Im Duell der beiden Tabellennachbarn setzte sich der SVS in einer kampfbetonden Partie klar durch. Bereits in den ersten vier Minuten bekamen Larissa Leißle und Christina Ziegelmeier die Gelegenheit zur Führung. Nachdem Segringen weitere Chancen liegen ließ wurde die Heimelf mutiger. Doch Segringen hielt dagegen und kam mit schnellen Kombinationen vors Heimtor.

Als nach 29 Minuten Christina Ziegelmeier im Strafraum von den Beinen geholt wurde, gab der souveräne Schiedsrichter Markus Bänsch (Herrieden) Elfmeter. Luisa Härtl verwandelte sicher zur Führung. Direkt nach dem Rückstand setzte der TSV einen gefährlichen Freistoß knapp am Tor vorbei und verpasste so den Ausgleich. Ein Solo von Ziegelmeier brachte die 2:0 Halbzeitführung für die Gäste.

Im zweiten Abschnitt wurde die Partie noch härter und Segringen hielt zumeist die Heimelf vom Gehäuse fern und setzte auf schnelle Konter. Aus gut 25 Metern entschied Härtl mit einem Weitschuss endgültig die Begegnung. In der Schlussphase kratzte SVS-Keeperin Elena Rothammel einen plazierten Kopfball sensationell von der Linie, auch im direkten Nachschuss zeigte Sie ihr Können und blieb an diesem Tag ohne Gegentor.
 
Torfolge: 0:1 Luisa Härtl (29. Minute Foulelfmeter), 0:2 Christina Ziegelmeier (44. Minute), 0:3 Luisa Härtl (72. Minute)

weitere Infos zum Spiel unter bfv.de extern!

 

Share

TPL_BEEZ5_ADDITIONAL_INFORMATION